Gut gegen Nordwind - Daniel Glattauer [Rezension]

Produktinformation
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 224 Seiten
Autor: Daniel Glattauer
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 5. August 2006 
ISBN: 978-3442465866
Preis: 8,99 €

Erstaunlich, wie wenig Worte notwendig sind, um Leidenschaft zu entfachen. Sie müssen nur richtig gewählt sein und zur rechten Zeit ankommen.


Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann.




Meine Meinung
Das Buch "Gut gegen Nordwind" ist mein erstes Buch von Daniel Glattauer. Ich hatte schon viel Positives von dem Buch gehört und nun war es endlich an der Zeit das Buch zu lesen. Ich muss zugeben, ich stand dem Buch sehr kritisch gegebnüber, da ich Emailromane nicht so gerne lese, allerdings hat mich das Buch vom kompletten Gegenteil überzeugen können.
Daniel Glattauers Schreibstil hat mich total in seinen Bann gezogen, er ist einfach aber schön. Nach kurzer Zeit konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Emmi ist glücklich verheiratet und doch fehlt ihr etwas. Sie ist eine sehr authentische Person, die ihre Meinung sagt und auch vertritt. Sie ist humorvoll und schlagfertig. Außerdem achtet sie sehr auf das Aussehen anderer Menschen und beurteilt sie dementsprechend, was eine eher negative Charaktereigenschaft von ihr ist. Leo Leike ist ein Mann zum Verlieben. Er ist Single, frisch getrennt und steht mitten im Leben. Außerdem ist er sehr humorvoll, gefühlvoll und schlagfertig. Seine geschrieben Emails an Emmi zu lesen, hat einfach Spaß gemacht.

Fazit
Ein Emailroman zum Verlieben. Mit viel Witz und Charme, aber auch etwas tieferen Themen, hat Daniel Glattauer es geschafft, mich für seinen Roman "Gut gegen Nordwind" zu begeistern. Da ich den Folgeband "Alle sieben Wellen" schon zu Hause habe, werde ich diesen natürlich gleich als Nächstes lesen. Ich gebe dem Buch 5/5 Eulen.

  
Über den Autoren
Daniel Glattauer (*19. Mai 1960) wuchs in Wien auf und besuchte die Neulandschule am Laaer Berg. . Bekannt wurde Glattauer vor allem durch seine Kolumnen, die auf dem Titelblatt des Standard erschienen und in denen er sich humorvoll des Alltäglichen annahm. Sammlungen seiner besten Kolumnen sind in Buchform unter den Namen "Die Ameisenzählung", "Die Vögel brüllen" und "Schauma mal" erschienen. Er studierte ab 1979 Pädagogik und Kunstgeschichte. Nach Abschluss seines Studiums im Jahr 1985 schrieb er zunächst rund drei Jahre lang für "Die Presse" und wechselte danach zu der Tageszeitung "Der Standard". Sein Roman "Der Weihnachtshund" wurde 2004 für das Fernsehen verfilmt. Sein 2006 veröffentlichter Roman "Gut gegen Nordwind" wurde im selben Jahr für den Deutschen Buchpreis nominiert. 2009 erschien die Fortsetzung "Alle sieben Wellen". (Quelle: Wikipedia.de)

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